Zwingli – der Reformator

„Zwingli – Der Reformator“
Der Spielfilm „Zwingli – Der Reformator“ startet pünktlich zum Reformationstag am 31. Oktober in den deutschen Kinos. Regisseur Stefan Haupt bringt die Geschichte des grossen Schweizer Humanisten erstmals einem breiten Publikum nahe, der mit Luther und Calvin zu den wichtigsten Reformatoren der Kirche zählt.


Mit einem Budget von sechs Millionen Franken war der Film für Schweizer Verhältnisse eine Grossproduktion. Es ist ein bildgewaltiges Historiendrama über den Kampf um eine neue Weltordnung entstanden, das in der Schweiz bereits 230.000 Zuschauer begeisterte. Laut ProCinema, dem Schweizer Verband für Kino und Filmverleih, gehört er damit zu den zwanzig erfolgreichsten Schweizer Kinospielfilmen der letzten vierzig Jahre. Zwinglis Ideen einer sozialen Gesellschaft, die sich um die Armen und Kranken kümmert und die Rechte von Frauen und Kindern schützt, sind heute so aktuell wie damals.


Der junge Ulrich Zwingli nutzt im Jahr 1519 seine Wahl zum Leutpriester am Zürcher Grossmünster, um gegen die Missstände in der Stadt und in der Kirche zu predigen. In einem Gottesdienst weicht er von der lateinischen Liturgie ab und beginnt die Bibel auf Deutsch zu erläutern. Heftige Diskussionen entbrennen. Im Namen von Papst und Kaiser verlangt der Bischof von Konstanz schliesslich Zwinglis Verhaftung. Als sich der Rat der Stadt nach einem öffentlichen Streitgespräch zwischen Zwingli und einem Abgesandten des Bischofs überraschend an die Seite des Aufmüpfigen stellt, kommt es zu weiteren Machtkämpfen.

Eine Koproduktion von C-Films Zürich und EIKON Media Berlin. Spielfilm CH/D 2019, 120 Minuten, Regie: Stefan Haupt. Darsteller: Max Simonischek, Sarah Sophia Meyer, Charlotte Schwab, Anatole Taubman, Stefan Kurt u. a.

Bild:W-Film / C-Films

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