Eidgenössische Abstimmungen

Nur 20 Prozent Beteiligung

Am 13. Februar steht in der Schweiz der nächste Urnengang an. Vier Vorlagen stehen auf dem Stimmzettel: die beiden Volksinitiativen „Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot“ und „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“ sowie die Änderung des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben sowie das Bundesgesetz über ein Massnahmenpaket zugunsten der Medien. Die Beteiligung an dieser Abstimmung dürfte in der Schweiz wieder bei ca. 60 Prozent liegen. Von den Auslandschweizern machen dagegen nur knapp 20 Prozent von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Das liegt in einigen Regionen  allerdings an der Schnecken-Post des jeweiligen Landes, die eine Teilnahme schlicht unmöglich macht. Auch muss man heute nicht mehr in die Schweiz reisen, um sein Votum abzugeben wie das nach der Einführung 1977 zunächst der Fall war. Erst seit 1992 kann man per Brief abstimmen und wählen.

Die ASO Deutschland ruft hiermit alle hier lebenden Schweizer auf, an den Abstimmungen – und auch den Wahlen - in ihrer Heimat teilzunehmen. Dazu muss man sich lediglich im letzten Wohnort oder dem Heimatort registrieren lassen. In Bern, Basel-Landschaft, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Neuenburg, Solothurn, Schwyz, Tessin und Zürich kann man dann auch an kantonalen Wahlen und Abstimmungen sowie den Ständeratswahlen teilnehmen.

- Autor: Helmut Uwer / Bild: Martin Abächerli

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